GEGENWIND
    Bürgerinitiative     Oedingen-Cobbenrode

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Foto: nwzonline.de

Ausgebrannt: Im Januar 2019 stand diese Windkraftanlage – vermutlich wegen einer technischen Ursache – im Windpark Südgeorgsfehn nahe der Ammerländer Kreisgrenze und der Autobahnabfahrt Apen/Remels in Flammen. 

Das Gefährliche bei Bränden von Windkraftanlagen sind die in den Rotorblättern verbauten und mehrere Tonnen schwere Carbonfasern. Bei Bränden werden Temperaturen von über 650 Grad erreicht, die Carbonfasern zerlegen sich und erreichen so eine Größe, die beim Einatmen in unsere Lungen eindringen können. Diese Fasern gelten als potentiell krebserregend. In Verbindung mit dem Freisetzen dieser Carbonfasern wird als Schutzmaßnahme für die Feuerwehr- und Rettungseinsatzkräfte die gleiche Schutzausrüstung angeordnet wie bei Unfällen mit radioaktiven Stoffen.

Bei den geplanten Windrädern würde sich der Brandherd in einer Höhe von bis zu 240 Metern befinden. Dadurch wäre in einem Brandfall mit einer weitreichenden Kontamination durch Carbon und andere „fiese Fasern“ zu rechnen. Dieser Kontamination wären die hiesigen Hilfskräfte, die Bevölkerung in der Umgebung der geplanten Windkraftanlagen und die Natur im Gefahrenfall ausgeliefert.

 

Der TÜV-Verband (VdTÜV) zählt nach eigenen Recherchen bis zu 50 gravierende Schäden an Windkraftanlagen pro Jahr. Hierzu zählen nicht nur Brände, sondern z.B. auch Blitzeinschläge oder gebrochene Rotorblätter.

 

Die Zerstörung der Natur ist groß. Ca. 0,5 ha Fläche sind nur für das Fundament notwendig.

Foto: www.sturmimwald-hocheifel.de

Weitere Rodungen und Flächenversiegelungen müssen für die Zuwegung erfolgen.

Foto: www.rea-dn.de/huertgenwald-wird-erneuerbar/

   

Von einem Windrad getöteter Rotmilan

Foto: www.windkraft-sinntal-so-nicht.de 

Wollen wir das wirklich riskieren?

Foto: www.science-skeptical.de